Studio Main: Neues Studierendenwohnheim gegenüberder TH Aschaffenburg nimmt nächste Hürde
Einstimmiges Signal aus dem Planungs- und Verkehrssenat
Aschaffenburg, 23. September 2026. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Technischen Hochschule
Aschaffenburg soll mit dem „Studio Main“ an der Würzburger Straße 82–84 ein neues
Studierendenwohnheim entstehen. Der Planungs- und Verkehrssenat der Stadt Aschaffenburg hat
sich am Mittwoch einstimmig für das geplante Vorhaben ausgesprochen. Damit nimmt eines der
derzeit größeren privaten Wohnprojekte für Studierende in Aschaffenburg eine wichtige weitere
Hürde.
Geplant wird das Projekt von einer gemeinsamen Projektgesellschaft der Aurelion & Company GmbH
und der Kalkan Immobilien GmbH. Vorgesehen sind insgesamt 73 Einheiten, davon 65 Wohnungen
für studentisches Wohnen sowie acht Boardingapartments. Das Grundstück liegt direkt gegenüber
dem Campus der Technischen Hochschule Aschaffenburg und zugleich in fußläufiger Entfernung zur
Innenstadt.
Die Entwicklung trifft auf eine wachsende Hochschule. Zum Wintersemester 2025/26 waren erstmals
mehr als 4.000 Studierende an der TH Aschaffenburg eingeschrieben. Parallel erweitert die
Hochschule kontinuierlich ihr Studienangebot und ihren Campus.
„Der Standort unmittelbar gegenüber der Hochschule bietet aus unserer Sicht ideale
Voraussetzungen für studentisches Wohnen. Uns geht es nicht darum, lediglich möglichst viele kleine
Apartments zu errichten. Wir wollen einen Ort schaffen, an dem Studierende gut wohnen und
gleichzeitig Gemeinschaft entstehen kann“, erklärt die Projektgesellschaft.
Neben den Wohnungen sieht das Konzept deshalb gemeinschaftlich nutzbare Bereiche sowie
umfangreich gestaltete Außenflächen vor. Geplant sind unter anderem Sitz- und Aufenthaltsbereiche,
Tischtennis, Hängematten, Urban Gardening und eine Boulefläche. Die Wohnungen sollen
vollständig möbliert und bezugsfertig angeboten werden. WLAN soll ebenfalls Bestandteil des
Wohnkonzepts sein.
Auch energetisch wird das Gebäude auf einen hohen Standard ausgelegt. Vorgesehen sind unter
anderem eine Wärmepumpenlösung sowie eine Photovoltaikanlage. Angestrebt wird ein
energetischer Standard auf dem Niveau eines KfW-Effizienzhauses 40.
Ursprünglich preisgebundene Umsetzung angestrebt
Eine Besonderheit des Projekts liegt in seiner Entstehungsgeschichte. Bereits vor rund zwei Jahren
hatte die Projektgesellschaft geprüft, das Studierendenwohnheim mit öffentlicher Förderung und
entsprechend preisgebundenen Mieten zu errichten.
Nach Auskunft der damals zuständigen bayerischen Förderstelle konnte jedoch kein für eine
Förderung erforderlicher nachhaltiger Bedarf an zusätzlichem preisgebundenem
Studierendenwohnraum in Aschaffenburg bestätigt werden. Eine entsprechende Förderung kam
daher nicht zustande.
„Wir hätten das Projekt sehr gerne als gefördertes Studierendenwohnheim umgesetzt. Nachdem dies
nicht möglich war, war für uns entscheidend, das Vorhaben trotzdem weiterzuführen. Gleichzeitig
versuchen wir bei Planung, Ausstattung und Betrieb Lösungen zu finden, mit denen wir die späteren
Wohnkosten für die Studierenden möglichst niedrig halten können“, so die Projektgesellschaft.
Das Thema studentisches Wohnen gewinnt in Aschaffenburg weiter an Bedeutung. Die Technische
Hochschule hat sich in den vergangenen Jahren deutlich entwickelt und zählt mittlerweile mehr als
4.000 Studierende. Neue Studienangebote, die Erweiterung der Fakultät Gesundheit und Soziales
sowie eine zunehmende Internationalisierung der Hochschule erhöhen zusätzlich den Bedarf an
Wohnmöglichkeiten in Hochschulnähe.
Apartments sollen einzeln an Kapitalanleger veräußert werden
Die fertiggestellten Einheiten sollen im Teileigentum beziehungsweise Wohnungseigentum einzeln
an private Kapitalanleger verkauft werden. Damit soll die Finanzierung des frei finanzierten Projekts
auf mehrere Eigentümer verteilt werden.
Für die Bewohner soll dennoch ein einheitliches Wohn- und Verwaltungskonzept entstehen. Ziel der
Projektgesellschaft ist es, trotz der Aufteilung in einzelne Einheiten einen professionell organisierten
Betrieb des gesamten Hauses sicherzustellen.
Der Vertriebsstart ist für die kommende Projektphase vorgesehen. Die Wohnungen sollen
einschließlich Möblierung und Einbauküche angeboten werden.
Mit der Zustimmung des Planungs- und Verkehrssenats ist nun ein weiterer wichtiger Schritt im
laufenden Genehmigungsverfahren erreicht. Die Projektgesellschaft bereitet parallel die nächsten
Schritte für Bau, Ausstattung und Vermarktung vor.
Pressekontakt
Joshua Schweiger
Aurelion & Company GmbH




